Das Institut für angewandte Improphysis®

Das Institut für angewandte Improphysis® wurde von der Gesangspädagogin Iris Hammermeister gegründet.

Die technischen Errungenschaften der vergangenen Jahre führten dazu, dass Menschen immer mehr als Maschinen betrachtet und behandelt wurden. Dies führte dazu, dass sich immer mehr Menschen von ihrer wahren Natur entfernten, ebenso von der natürlichen Stimmfunktion. Es folgte eine Entfremdung. Dazu gehört auch die Stimme, die weiter wegrückte. Der Mensch und die menschliche Stimme werden immer noch nicht, als ein ganzheitliches Körper-Geist-Seele System betrachtet. So werden in der Gesangspädagogik auch nur Teile eines Menschen angesprochen. Man geht davon aus, dass die Stimme ausgebildet werden muss und ist sich dessen nicht bewusst, dass diese bereits perfekt in uns angelegt wurde, welche mit Technik nicht entfaltet werden kann. Oftmals beinhalten Techniken Zwänge, die den Zwängen ähneln, die wir in unserer Erziehung erfahren haben. Nicht wenige Sänger und Laien machen traumatische Erfahrungen im Gesangsstudium oder im Gesangsunterricht.

Hinzu kommt, dass der kulturelle und künstlerische Bereich in Abhängigkeit zu Wirtschaft und Staat steht und kommerzielle Interessen größer sind, als künstlerische Vielfalt. Freiheit, als ein hohes Gut, ist für eine vielfältige Kunst unabdingbar. Darunter leidet nicht nur die verloren gegangene Kreativität, sondern auch die Schönheit, die einst in den Künsten wohnte.

Wir befinden uns mitten in einem Paradigmenwechsel. Dazu gehört auch die Gesangspädagogik. In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten haben Sänger und Künstler nur noch eine Chance beruflich zu existieren, wenn sie authentisch und individuell ihren künstlerischen Ausdruck in die Welt bringen. Da auf Individualität und Freiheit des Klanges / Tons weniger Wert gelegt wird, werden Sänger und Künstler damit auch alleine gelassen. Vielmehr wird darauf geachtet, dass der Klang dem gerade gängigen Schönheitsideal entspricht oder einer bestimmten Gesangsschule. Man hat dabei den Blick auf den Sänger mit seiner Einzigartigkeit und Schönheit vergessen. Eine Gesangspädagogik, die den Sänger im Blick hat, muss auch einen individuellen Weg mit ihm gehen.

Das Institut für angewandte Improphysis® trägt dem Rechnung. Iris Hammermeister entwickelte eine eigene Gesangspädagogik bzw. Stimmbildung, die den Sänger wieder an seine Stimme zurück verbindet, die Stimme und das Potential befreit. Das ist nur möglich, wenn der Pädagoge und Schüler gemeinsam in tiefe Schichten eintauchen, wo die Stimme bereits wartet, befreit zu werden. Alleine stimmphysiologische Ansätze reichen nicht aus, um psychische Strukturen eines Sängers zu verändern. Auch Programme aus der Hypnotherapie oder dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren) reichen nicht tief genug, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken.

Die Stimme selbst ist es, die sich selbst befreit.

Iris Hammermeister ist die renommierte, führende und international angefragte Stimmexpertin. Sie ist Sängerin, Gesangspädagogin, Musikerin (Cello, Chalumeau, Klavier,…), Trauma- und Systemtherapeutin. Sie forschte jahrzehntelang über den Zusammenhang zwischen den Bindungs- und Beziehungserfahrungen der ersten Lebensjahre und den Auswirkungen auf die Stimme. Sie schlägt die Brücke zu den verschiedenen Disziplinen der Entwicklungspsychologie, Psychotraumatologie, Mystik, Medizin, Neurobiologie, Stimmphysiologie und Gesangspädagogik. Sie führt Sänger, Musiker und Laien mit ihrem einzigartigen Wissen, außergewöhnlichem Hörvermögen und Wahrnehmungsgabe, zurück zu einer tiefen Anbindung an ihre Stimme und ihrem Potential.

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© Text: Iris Hammermeister
© Fotos Mara Hecking / Timber A. Hemprich