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Das Institut stellt sich vor

Das Institut für angewandte Improphysis® wurde von Iris Hammermeister gegründet. Sie ist Sängerin, Künstlerin, System (Familien) – und Traumatherapeutin. Sie hat über Jahrzehnte ihre eigene Stimme gesucht, die sie als Kind verloren hatte. Mit der Stimme verlor sie auch ihren ganz eigenen wahrhaftigen Ausdruck. Sie begab sich auf die Suche und hat jahrelang im Bereich der transgenerationalen Psychotraumatologie geforscht und wollte darüber ihre eigene Geschichte begreifen, zu einer Zeit, in der es noch keine Literatur gab. Insbesondere das Bindungs-, Symbiose- und Entwicklungstrauma fand ihr Interesse. Das sind alles Traumata der Liebe. Auf Ihrem Weg der Suche begegnete sie vielen Gesangslehrern, Therapeuten, Heilern und probierte die verschiedensten Methoden und Werkzeuge aus, die ihr jedoch nicht die tiefe Anbindung an ihre Stimme zurückgebracht hatten. Bis sie irgendwann begriff, dass die Stimme selbst dieses Potential der Rück-Verbindung in sich trägt. Sie forschte über den Zusammenhang zwischen Trauma und Stimme und fand heraus, dass sich die stärksten Auswirkungen von Trauma  in der eigenen Stimme zeigen und den damit verbundenen Ausdruck.

Wie Peter Elkus, der renommierte Opernsänger und Gesangspädagoge, es so schön beschreibt: Die erste Ausbildung in unserem Leben ist das Elternhaus. Das prägt unser ganzes Leben, unsere Stimme und unseren Ausdruck.

Es sind also unsere ersten Bindungs- und Beziehungserfahrungen, die unsere Stimme, unser ganzes in der Welt sein, prägen. Iris Hammermeister wagt zu behaupten, dass jedes Problem genau damit zu tun hat und es im Grunde nur diese eine Ursache für fast alle Probleme gibt: Das ist das Gefühl des GETRENNT SEINS. Die Folgen unserer Bindungserfahrungen sind, dass wir uns von uns selbst, unserer Stimme und dem Leben abgetrennt fühlen. Hinzu kommt, dass wir nicht nur unsere Stimme dabei verlieren, sondern auch unsere Wahrheit, Lebensenergie, Lebendigkeit und Freude. Entscheidend dabei ist ein dysreguliertes autonomes Nervensystem und der Verlust der Selbstregulation. Weiterhin wagt sie zu behaupten, dass wir alle mehr oder weniger davon betroffen sind und die Muster dieses GETRENNT FÜHLENS, sich weiter bis ins Gewebe, bis in die Physiologie hinein wirken und sich dort genauso abzeichnen. Dabei hat sie in all ihren Forschungen Zusammenhänge zwischen diesem chronischen Trauma und chronischen Erkrankungen feststellen können.

In der Gesangs- oder Musikbranche stellt man zwar immer wieder fest, dass Sänger nach dem Studium oftmals schlechter singen können, als vor dem Studium oder dass sie das Gefühl haben gegen gläserne Mauern zu singen und keinen Zugriff auf ihr Potential finden. Man versucht dem mit Technik beizukommen. Die Stimme jedoch ist unser Beziehungsinstrument und braucht Kontakt und Beziehung, um sich frei entfalten zu können. Über die Zusammenhänge von frühem Trauma und Stimme ist in dieser Branche kaum etwas bekannt. Dabei spielen Kenntnisse der Pränatal- und Entwicklungspsychologie und der Polyvagaltheorie von Stephen Porges eine erhebliche Rolle. Das ist jedoch nicht Bestandteil der gesangspädagogischen Ausbildung. Die Regulation der Stimme hat weniger mit Technik zu tun, als vielmehr mit den Erfahrungen des eigenen Ausdrucks. Inzwischen hat man Angebote für Sänger entwickelt, in denen man sich Kenntnisse der Hypnotherapie, NLP und der Neurobiologie bedient. In diesen Angeboten sollen alte Programmierungen verändert werden, um an das sängerische Potential zu kommen oder einen eigenen Ausdruck zu finden. Man übersieht hier, dass die Stimme selbst diese Muster und Programme auflösen kann und die Ursache in frühen Bindungserfahrungen liegen.

In der Therapiebranche ist man zwar etwas offener, aber auch hier ist das Bindungs- und Entwicklungstrauma nicht im Bewusstsein, da man mehr auf Schocktrauma fokussiert ist. Zudem fehlen immer noch Kenntnisse in der Polyvagaltheorie, die maßgeblich an Heilungsprozessen beteiligt ist. Kenntnisse über die Stimmfunktion gibt es in dieser Branche in der Regel nicht.

Iris Hammermeister hat eine Stimmbildungs- und Improvisationmethode entwickelt, in der all diese Erkenntnisse einfließen. Sie bringt ein sehr umfangreiches Wissen aus diesen Bereichen mit. Ihre Stimmarbeit ist höchst wirkungsvoll und verbindet Menschen, egal ob nun Interessierte oder Sänger wieder mit ihrer Stimme und mit ihrem wahren Selbst zurück. Ihre Arbeit setzt am autonomen Nervensystem an und ermöglicht das Auflösen tiefsitzender Traumata. Das hat nicht nur zur Folge, dass Menschen sich selbst wieder regulieren können, sondern auch Regenerationsprozesse wieder in Gang gesetzt werden, was für chronisch kranke Menschen eine große Bedeutung darstellt. Jedoch sei hier an dieser Stelle klar gesagt, dass es sich hier nicht um ein therapeutische Methode oder Arbeit handelt, sondern um eine Stimmbildungs- und Improvisationsmethode, die auch die Selbstregulation der Stimme aktiviert und zu einem leichten und freien Singen führt. Ihr Fokus liegt hier insbesondere an der Arbeit am eigenen wahrhaftigen Ausdruck, der zur (künstlerischen) Freiheit führt.

Ihre Stimmarbeit ist einmalig und einzigartig und wird  inzwischen international angefragt. Hier geht es nicht nur um die Regulation des eigenen Körper- und Stimmsystems, sondern auch um die Selbstregulation einer ganzen Gruppe (Chor, Band, Orchester, sonstige Gruppen), die eine wichtige Rolle spielt. Ihr einzigartiges Wissen und ihre besondere Wahrnehmungsgabe, machen sie zu einer renommierten und geschätzten Fachfrau, in der all ihre Ausbildungen und Kenntnisse zusammen fließen und dieses Wissen nun an ein Team von Assistenten weitergibt, die diese Arbeit weiter in die Welt tragen, damit die Kunst wieder zu etwas wird, was sie schon immer war. Der Tanz mit dem göttlichen Funken.

Hervorzuheben ist ihre große Liebe zum Gesang, zur Musik und überhaupt zu den Künsten. Sie träumt von einer verbundenen Musik, von einer Musik, die die Herzen der Menschen wieder berührt. Ihr Herzensanliegen ist es, Menschen wieder mit ihrer Stimme zu verbinden, keine Angst mehr vor der eigenen Wahrheit zu haben, ihren ganz eigenen Ausdruck zu finden, ihr Potential und ihre Kreativität zu befreien und den Weg in die Freiheit zu gehen. Dazu gehört es, die Schönheit dieser Welt wieder zu erkennen und ein Leben in Freude und Leichtigkeit zu leben. Das Leben selbst als Kunst zu begreifen. Die Stimme selbst ist die wahre Meisterin der Lebenskunst.

Die besondere Gabe von Iris Hammermeister ist ihr altes Wissen, sind Forschungen und Erfahrungen, die zu den Schöpfungsprinzipien gehören und zu den universellen Gesetzen. Sie ermöglichen die Erfahrung von einem göttlichen Feld, von einer Präsenz und Kraft, die über die Stimmarbeit eingeladen wird. Wenn diese in unseren Körper eintritt, der Kokon sich auflöst, dann hebt sich die Wahrnehmung von Trennung auf.

© Text: Iris Hammermeister
© Fotos Mara Hecking / Timber A. Hemprich