Sich ganz einlassen…

Dieses Thema begegnet mir immer wieder. Sei es, dass es darum geht sich ganz auf die Musik oder den Klang einzulassen oder auch wenn es darum geht mit anderen Musik zu machen. Ist es die Angst vor Nähe, die das verhindert? Was ist es, was verhindert, dass wir ganz eintauchen in das Leben, in die Liebe, in das Jetzt?
Ist es die Angst vor dem Tod, vor dem Sterben, vor dem Kontrollverlust? Das Thema Leben und Sterben ist da ganz zentral, finde ich. Es sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Wie ich das nun mit all den anderen Polen oder Kräften mache, so pendle ich zwischen diesen zwei Seiten und entdecke, es ist wieder mal das GLEICHE. Es verschmilzt und wird EINS. Was bleibt ist, was Du wirklich bist. Diese beständige Energie, dieses Bewusstsein, etwas was nie gehen wird und unzerstörbar ist. Es ändert nur die Form. Also ist diese andauernde Veränderung Teil dieser Energie. Sie ist Veränderung. Sie ist Wandel, sie ist Bewegung. In großen Zyklen zeigt sie sich mir als diese Person Iris, als ein Leben in einem Körper. Sie zeigt sich in allem und auch in ganz kleinen Zyklen, in kleinen Pulsationen und Rhythmen. Es ist immer das Gleiche in kleinen und großen Systemen, es ist eine göttliche Ordnung, in der unser Kosmos eingebettet ist, nur wir sind da rausgefallen, aus dem Rhythmus gekommen und haben vergessen.
Das Verrückte ist, dass sich diese Energie, diese göttliche Kraft zeigt, wenn wir genau das tun, was sie ist. Bewegung, Beziehung, zwischen den Polen hin und her bewegen, dann werden diese Pole, diese Kräfte EINS und dann ist dieses EINS diese Bewegung, die Beziehung selbst. Es ist wie mit der Stimme. Wir haben die Stimme verloren und sie findet sich selbst wieder über dieses kosmische Gesetz, über die Bewegung, über die Beziehung, über das Pendeln, denn Klang ist Bewegung. Stimme selbst ist Bewegung, ist Beziehung.

So ist das auch mit uns selbst.

Es ist so nah, dass wir es übersehen.