Kommende Kurse und Seminare

Aktuelles:

Das umfangreiche und sehr erfolgreiche Online-Stimmtrainingsprogramm verändert das Leben der Frauen nachhaltig und lässt sie in einer Gemeinschaft zusammenwachsen.

Lesen Sie Stimmen von Frauen, die am laufenden Stimmtrainingsprogramm teilnehmen:

“Iris Hammermeisters Stimmtrainingsprogramm „Wie du deine Stimme findest“ hat mir meine Stimme nochmals neu und ganzheitlich in vielen Nuancen mehr gezeigt. Ich bin klassische Sängerin und habe so einen neuen Blick auf meine Stimme gewonnen. Dies befruchtet meine Arbeit als Konzertsängerin enorm und hebt sie auf ein anderes Level. Jeden Monat wird ein neues Modul freigeschaltet und jede arbeitet mit den Übungen in ihrem Tempo. In den Videoclips, die Iris für uns aufgenommen hat, habe ich wirklich das Gefühl, Iris ist dabei und arbeitet mit mir gerade persönlich. Sie hilft mir mit ihrer ruhigen und einfühlsamen Art sehr, bei mir anzukommen und meine Klänge zu erleben. Durch die regelmäßigen Live- Calls fühle ich mich hineingenommen in die Prozesse der anderen Frauen, die gemeinsam mit mir den Kurs machen. Frau merkt, dass in diesem Kurs sehr viel Herzblut steckt. Ich freue mich schon auf das nächste Modul.”

Annemarie Quiring, Konzertsängerin

“Das Online-Stimmtrainingsprogramm ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Iris’ umfangreiches Wissen über Stimmphysiologie, neuronale Zusammenhänge und Traumaarbeit ergeben ein stimmiges Gesamtkonzept, in dem sich jede Teilnehmerin aufgehoben fühlt. Gemeinsam in der Gruppe durchläuft jede auf ihre Weise ihren eigenen Prozess der Selbstfindung, dem In-Beziehung gehen mit der eigenen (inneren) Stimme. Iris vermag es, sehr empathisch und engagiert jede der Teilnehmerinnen zu begleiten und den Prozess zu unterstützen. Auch der Austausch in der Gruppe ist spannend und herzerwärmend. Ich würde diesen Kurs und Iris’ Arbeit immer weiterempfehlen!”

Katharina Roß, Lehrerin & Sängerin

Die Befreiung der Stimme...

In Krisenzeiten, in denen es Sänger oder Kunstschaffende sehr schwer haben zu bestehen, ist die ganz eigene Stimme gefragter, denn je. Es braucht eine andere Pädagogik, aber auch neue Formen der Künste und Formate. Es braucht mutige Sänger und Künstler, die ihren ganz eigenen authentischen Weg gehen, die verbunden mit ihrem Herzen wirken und bereit sind, sich wirklich offen und verletzbar zu zeigen. 

Der Gesang, die Künste brauchen dringend kreative Köpfe, die durch Authentizität, Wahrhaftigkeit und Präsenz die Schönheit des Gesangs zurückerobern. Was nützt uns eine Kunst, die sich kaum noch unterscheidet und in der kapitalistische Strukturen eine immer wichtigere Rolle spielen? Was ist mit der Vielfältigkeit und der Individualität eines jeden Künstlers? Wird unsere Welt nicht erst dadurch bunt, weil es so viele unterschiedliche Stimmen gibt? 

Was ist mit den Sehnsüchten, den Träumen und Visionen eines Sängers? Wo sind sie geblieben?

Wir möchten mit unseren Angeboten Sänger, Musiker und Künstler ermutigen, ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Dabei spielt der Zugang zur eigenen wahrhaftigen Stimme eine erhebliche Rolle, als auch der freie Klang. Dazu gehört die Entfaltung des kreativen Potentials. 

Mein Name ist Iris Hammermeister. Ich bin die Begründerin des Instituts für angewandte Improphysis. Ich begleite Sänger, Musiker und Künstler zu ihrer eigenen Stimme. Dabei geht es mir um den freien Klang und der ganz individuellen authentischen Stimme. 

In meiner Stimmarbeit geht es um die Selbstorganisation der Stimme. Jede Stimme hat einen individuellen Stimmcode, den es zu entschlüsseln gilt. Dazu müssen wir wieder lernen zu Hören. Ich glaube, dass es vor allen Dingen, um das Hören von nicht gesungenen Klängen geht, die in den Pausen und in der Stille zu finden sind. 

Mein Hörvermögen ist außerordentlich gut, gepaart mit einer großen Liebe zum Gesang und den Künsten, erzählen mir Schüler oftmals, dass sie sich zum ersten mal in meiner Stimmbildung gehört fühlen. 

Meine Stimmseminare besuchen Sänger inzwischen aus dem In- und Ausland. Viele haben Gesang studiert und danach den leichten und spielerischen Umgang mit ihrer Stimme verloren, manchmal auch die Freude am Singen. Fast alle berichten mir, dass sie den Zugang zu ihrer Stimme und ihrem Potential nicht finden können, obwohl sie gut ausgebildet wurden und viele Gesangsmethoden ausprobiert haben.

Als ausgebildete Sängerin, Stimmbildnerin, Trauma- und Systemtherapeutin habe ich jahrelang erforscht, welche Auswirkungen die Erfahrungen in den ersten Lebensjahren auf unsere Stimme haben. Dabei richte ich meinen Fokus auch auf das kreative Potential und auf den künstlerischen Ausdruck. Wichtig ist mir, dass Sänger ihre verlorene Lebendigkeit wieder finden, sich von alten einengenden Konzepten befreien und ihre Liebe zur Musik leben, denn die Welt braucht genau solche Sänger. Für mich spielt beim Singen der Körper eine erhebliche Rolle. Er steht als Gefäß zur Verfügung, durch den der Klang hindurchfließt. Um so wichtiger ist ein durchlässiges Gewebe. In meiner Stimmarbeit spielen die Faszien, die eine große Fähigkeit der Gewebsschwingung haben, ebenso eine große Rolle, insbesondere wenn es um die Selbstregulation des ganzen Systems in Verbindung mit den Sängerformanten geht. Große Bedeutung in meiner Stimmarbeit, hat die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges. Eine Stimme kann sich selbst nur befreien und entfalten, wenn wir ein reguliertes autonomes Nervensystem haben. Das wird in der Gesangspädagogik, so gut wie gar nicht berücksichtigt. Hier fließen meine umfassenden Kenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Psychotraumatologie ein. Oftmals suchen Sänger Hilfe durch hypnotherapeutische Ansätze und sind sich nicht bewusst, dass die Stimme sich selbst wieder regulieren kann, wenn man weiss, wie ihre natürliche Funktion ist. 

Stimmprobleme bleiben bei der konventionellen Stimmbildung und Gesangspädagogik kaum aus, weil durch zu viel falsche Technik und Druck die Stimmbänder sehr überlastet werden, dann auch früher oder später schlapp machen. Ich glaube, dass die Freiheit für eine Stimme dann folgt, wenn wir lernen, wie sie wirklich funktioniert und die beteiligten Muskeln trainieren. Dazu braucht es nicht nur anatomisches Wissen der Stimmfunktion, auch Wissen über die Polyvagaltheorie und deren Zusammenhänge. Man kann eine natürliche Stimmfunktion nicht von einem regulierten autonomen Nervensystem trennen. Alleine die Anatomie zeigt, wie eng beides miteinander verwoben ist.

Daher sehe ich inzwischen die Technik in der Gestalt eines Trainings für die Stimmgebung beteiligter Muskeln bzw. Muskelsysteme  und deren Koordination miteinander, als Basis, ja als Voraussetzung nicht nur für die Stimmgesundheit, sondern auch für das künstlerische Wirken. Dazu müssen Sänger und Gesangspädagogen das funktionale HÖREN lernen. 

Das ist der Weg einer befreiten Stimme.

Ich freue mich auf Sie!

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