Die Entfaltung der Kreativität ist der Weg in die Freiheit

Die Künste sind unser größtes Kapital  – So auch die Stimme, der Gesang

In den letzten Tagen habe ich mich sehr viel mit der Kreativität beschäftigt. Ich habe Joseph Beuys studiert, Bücher gelesen, bin in mich hinein gegangen und habe alle Gedanken und das was ich fühle in ein Notizbuch geschrieben, bis ich begriffen habe, wie bedeutsam die Kreativität tatsächlich ist.

Was bedeutet überhaupt Kreativität und warum wird so wenig darüber gesprochen? Warum spielt sie eine so geringe Rolle, wenn es um die Künste oder um die Heilung geht?? Ich folgte einem inneren Ahnen und bemerkte, dass mich die Beschäftigung mit der Kreativität und den Künsten lebendig macht. Immer wenn ich daran dachte, auch an meine selbst entwickelte Improvisationsmethode Improphysis®, war da eine innere Aufgeregtheit, eine Freude, eine hohe Energie, wie ich sie früher als kleines Mädchen hatte. Für mich ist es nicht leicht der Sehnsucht nach den Künsten zu folgen. Oftmals lenke ich mich ab und bin schnell in Themen, die mit Heilung, mit Trauma etc. zu tun haben und merke jedoch immer deutlicher, dass ich müde bin von all der Schwere und dem Leid. Der Fokus auf die Kreativität und künstlerischer Ausdruck, spiegelt mir den Blick auf die Schönheit, auf die Liebe, auf den Glanz und die Grandiosität dieser Welt, die viel zu wenig Beachtung findet.

Die Beschäftigung mit Dr. Joe Dispenza, dem Quantenfeld oder auch Nullpunktfeld zeigte mir, dass es auch einen anderen Weg der Transformation gibt. Es ist nicht mehr notwendig, dass wir durch den Schmerz gehen müssen. Mittels verschiedener Meditationen oder auch Methoden, die die Quantenphysik nutzen, erfahren Menschen recht schnell, dass sie ihre eigene Schwingung erhöhen können und damit ihre Schöpferkraft entfalten. Jedoch sind auch diese Menschen nicht davon verschont, regelmäßige Übungen zu machen, um diese Energie zu halten. Letztendlich wird auch damit das kreative Potential entfaltet.

Die Bedeutung und Aufgabe der Künste sind in Vergessenheit geraten
Mich wundert es jedoch, dass die Künste hier keine Rolle spielen. Es scheint nicht bekannt zu sein, dass wir unsere eigene Schwingung beispielsweise über den Gesang oder das Tönen auch erhöhen können und wir insbesondere über den Stimmklang Kontakt mit dem Quantenfeld / Nullpunktfeld aufnehmen. Das Tönen oder Singen kann ebenso in kurzer Zeit die Eigenfrequenz erhöhen und das kreative Potential entfalten. Schließlich ist das Singen nichts anderes als Schwingen und Frequenz. Auch hier gilt, dass regelmäßiges Üben unabdingbar ist, um diese hohen Frequenzen erhalten zu können.

Was ist Kreativität überhaupt?
Diese Frage habe ich mir lange gestellt.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass Kreativität der Ausdruck des Göttlichen oder des Lichtes ist. Letztendlich das, was wir wirklich sind. Damit schließt sich für mich der Kreis, wenn es um die ursprüngliche Aufgabe der Künste geht. Diese war schon immer den göttlichen Funken zum Ausdruck zu bringen. Sich selbst als Gefäß zur Verfügung zu stellen, um dieser Schönheit und Liebe einen Ausdruck zu verleihen. Das ist nur leider in Vergessenheit geraten, wird auch nicht gelehrt oder thematisiert. Vielmehr ist es bedeutsam, den Klang der Stimme einem sogenannten Ideal anzupassen, auch hier ist die Anpassung nach Außen deutlich spürbar.

Was hat Kreativität mit Liebe zu tun?
Für mich wurde klar, dass die Kreativität ziemlich viel mit der Liebe zu tun hat. Letztendlich drückt sie die Liebe aus, wird Liebe gelebt und in die Welt gebracht. Der göttliche Funke ist für mich nichts anderes, als eben diese unglaubliche hohe Schwingung der Liebe. Also haben die Künste die Aufgabe, diese unglaublich hohe Schwingung der Liebe zum Ausdruck zu bringen. Und, klaro, wenn wir mit so hohen Schwingungen in Berührung kommen, dann schwingen wir selbst gleich höher und zu vergessen ist hier nicht, dass Sänger und Musiker einst die Musik oder den Gesang so liebten und deshalb studierten. Leider spielt auch das keine Rolle beim Gesangs- oder Musikstudium. Irgendwann wird die Liebe vergessen, vergraben, weil auch Musiker sich den gegebenen Umständen anpassen und dieser Bereich hat es besonders schwer, wenn es um das finanzielle Überleben geht. Da wird eher geschaut, wie man die Miete im nächsten Monat bezahlen kann, als nach der Liebe zur Musik.

Und ich kann mich gut erinnern, dass auch ich diese unglaublich tiefe Liebe zur Musik vergraben hatte, ziemlich lange sogar. Irgendwann während eines Seminars beim Lichtenberger Institut, erinnerte ich mich wieder und es war sehr bewegend für mich, als ob ich eine uralte große Liebe wieder getroffen hatte. Das kann man mit der Liebe zwischen Mann und Frau nicht vergleichen. Es ist eine andere Liebe, eine übergeordnete, eine größere Liebe.

In unserer wahren Natur sind wir alle kreativ und alle Künstler
In der Auseinandersetzung mit Joseph Beuys, stimme ich ihm vollkommen zu, dass wir alle ein kreatives Potential in uns tragen und auch alle Künstler sind. Die Kreativität geht über die Künste hinaus und ist vielmehr. Wenn die Kreativität so viel mit der Liebe zu tun hat und sie eben diese ausdrückt, ja dann sind wir auch Liebe, dann sind wir Göttlich. So sind wir auch alle kreativ und Künstler – Lebenskünstler.

In uns allen steckt auch diese Sehnsucht nach kreativer und künstlerischer Entfaltung, weil sie unserer Essenz so nah kommt. Wir drücken damit unser Selbst aus. Wir drücken damit die Schönheit aus, die Vielfalt, die Buntheit dieses Lebens und dieser Welt, haben wir all dies doch vergessen.

Unsere größte Wunde ist die kreative Wunde
Als Kinder sehen wir die Welt noch mit bunten Augen, haben unheimlich viel Phantasie, sind der Imagination sehr nahe, spielen Rollen und leben in unserer ganz eigenen Welt. Da sind wir noch kreativ, spielerisch, neugierig, erforschen die Welt, die Natur und uns selbst mit einem wachen Geist. Da sind wir ganz aufgeregt, wenn wir etwas Neues entdecken, freudvoll und verbunden mit unserem Licht. Wir sind wie Schmetterlinge, die lernen ihre Flügel aufzuspannen und zu fliegen.

Recht schnell verlieren wir diesen Glanz, den Glitzer in unseren Augen, die freudvolle und sinnliche Neugier. Da werden wir zurechtgestutzt, nicht gesehen, nicht wirklich wahrgenommen und haben zu funktionieren. Wir werden zu funktionierenden Konsumenten erzogen, verlieren unsere Stimme, die Verbindung zu uns selbst und unserem Licht, verstummen, falten uns ein, bleiben klein, still und einsam. Schule macht all dies nur noch schlimmer. Schule war für mich immer der Horror. Leistung ist gefragt, weniger ein wacher fragender Geist. Unsere Lebendigkeit verschwindet zusehends, unsere Verbindung zum Licht, unser Ausdruck dieses Lichts, unsere Phantasien, Ideen, Träume, Spielelust und Neugier stirbt. Alles was uns ausmacht, unser Ausdruck des Seins, das was wir sind und was wir fühlen, wird kritisiert, nicht verstanden, abgewertet und klein gemacht. Unsere Flügel werden so gekürzt, dass wir uns zusammenfalten und erstarren. Alles was wir sind, wurde verletzt, missachtet und hinterlässt eine tiefe Wunde. Eine Essenzwunde und eine Liebeswunde. Wenn wir kreativ sind und dieses als Liebe zum Ausdruck bringen, dann tragen wir tiefe Liebeswunden in uns.

Das Leben ist gekennzeichnet von unerfüllter Liebe
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, auch die Auseinandersetzung der letzten Tage mit dem Thema Kreativität, dann wurde mir so deutlich, dass mein Leben aus unerfüllter Liebe oder Lieben bestand und damit meine ich nicht ein Singledasein, welches ich nicht habe. Meine unerfüllte Liebe begann mit der unerfüllten Liebe zu meinem Vater. Viele Jahre habe ich mich nach der Liebe meines Vaters gesehnt. Mit unerfüllter Liebe meine ich, nicht gelebte Liebe, Liebe, die sich nicht zeigt oder ausgedrückt wird.

Ich war ein so quirliges, lebendiges und freches Kind. Laut und anstrengend und ich wurde zurechtgestutzt, bis ich aufhörte zu sprechen. Meine kreative Wunde ist sicher immens hoch. Meine Sehnsucht nach Musik oder dem Wunsch ein Instrument zu erlernen wurde nicht gesehen und unterstützt. Dies hätte mir sicher eine Möglichkeit meines kreativen Ausdrucks gegeben. So blieb auch diese Liebe zur Musik erst einmal unbeantwortet. Oftmals sind es auch unerfüllte Lieben in Partnerschaften, unerfüllte Lieben in unseren Berufen (Berufung),… So staut sich alles in uns und manchmal implodiert es sogar oder wir werden einfach krank. So viel Festgehaltenes, soviel eingefrorene Liebe, soviel Trennung von unserer Liebe, einfach so viel Erstarrung. Kein Wunder, dass sich Krankheiten doch oftmals ihren eigenen kreativen Ausdruck suchen.

Wenn wir unser kreatives Potential entfalten, dann fängt die Liebe wieder an zu fließen und in diesem kreativen Fluss steckt viel Heilung, denn wir verbinden uns auch mit dem universellen Feld / Nullpunktfeld. Das können wir über Meditationen machen, über verschiedene Methoden, die das Quantenfeld nutzen oder eben über die Künste und das ist leider noch viel weniger bekannt, denn auch die ursprüngliche Aufgabe der Künste wurde vergessen.

Im Überlebensmodus können wir unser kreatives Potential nicht entfalten
Unsere kreativen Wunden führen dazu, dass wir uns verstecken, ducken, funktionieren, uns abgetrennt vom Leben fühlen, anpassen, kein Zugang zu unserer inneren Stimme, unserer Intuition und unserer Kraft haben. Wir überleben. Alle unsere Zellen sind entweder auf Kampf oder auf Flucht gestellt. Angst regiert unser Leben. Unser Körper schwingt niedrig und das spiegelt sich teilweise in Krankheiten, die uns zeigen, dass es nun Zeit ist unser Leben zu verändern. Das Schwierige ist, dass es so normal ist und wir es nicht anders kennen, dass wir es oft gar nicht merken, dass wir im Überlebensmodus weilen. Wenn man nicht viel fühlt, wie kann man dann merken, dass man nichts mehr fühlt? Letztendlich nur, wenn man nach vielen Jahren einmal eine Erfahrung machte, in der man fühlte und dann erkennt, dass man sein Leben lang abgestumpft und gefühlslos dahin lebte.

Unsere Eltern repräsentieren dieses System und sehen nicht wirklich, wer wir in Wahrheit sind. Nämlich göttliche geistige Wesen mit wunderbaren Gaben, einer unglaublichen Kreativität und Schöpferkraft. So glauben wir irgendwann selbst, dass wir das sind, was unsere Eltern in uns gesehen haben, denn ihnen ging es ja nicht anders. So laufen wir mit einem Bild von uns herum, dass sicher nichts Gutes verheißen mag. So bleiben wir klein und leben angepasst in einer Masse von Menschen, die es genauso macht. Es ist ein komatöser Zustand, der vom System auch so gewollt ist. Denn Menschen, die ihre Kreativität entfaltet haben, sind keine funktionierenden Konsumenten mehr.

In diesem Zustand sind wir mehr auf Sicherheiten bedacht, als uns auf Experimente einzulassen. Die Entfaltung Deines kreativen Potentials fordert jedoch Mut und alte Bahnen zu verlassen. Das kann zur Folge haben, dass sich Dein ganzes Leben ändert, Dein Bild von Dir selbst nicht mehr stimmt, Du dieses viele Positive erst mal gar nicht aushältst, weil Du noch so identifiziert bist mit einem negativen Selbstbild, dass nicht der Wahrheit entspricht.

Wie kommen wir aus dem Überlebensmodus? Das Herzzentrum ist entscheidend!
Grundsätzlich ist es so, dass wir so gut wie alle in diesem Modus weilen und die Schwingung unserer Körpers dementsprechend niedrig ist.  Dr. Joe Dispenza sagt, dass unsere Energie, unsere Lebenskraft meisten im 1. und 2. Chakra weilt und wir bis zum 3. Chakra im Überlebensmodus sind. Der große Sprung ist es, unsere Energie bis ins 4. Chakra aufsteigen zu lassen. Das Herzchakra ist elementar, denn von dort aus reagiert die universelle Kraft und wir beginnen uns mit ihr zu synchronisieren. Erst im Herzzentrum beginnt unsere Kreativität sich zu entfalten. Der Sprung ins Herzen ist also elementar für die Befreiung von alten Bildern, Gedanken, Mustern und den Weg zur Liebe.

Das Schwierige ist, dass wir mit unserer Liebeswunden im Herzchakra konfrontiert werden und es deshalb vermieden haben, dorthin zu kommen. Joseph Beuys sprach davon, dass es darum geht seine Wunde zu zeigen. Über die Künste können wir diese ausdrücken. Das ist ein Weg der Schwingungserhöhung. Wir zeigen damit unsere Verwundung und hören auf uns zu verstecken.

 Wie kann Stimme hier wirken?
In meiner Stimmarbeit geht es auch um die Verbindung zwischen Schoßraum und Stimmapparat. Wir ziehen damit das Hara in die höheren Ebenen und verbinden Erde und Himmel miteinander. Außerdem findet eine innere Aufrichtung statt, die uns an das kosmische Feld, Nullpunktfeld verbindet. Im Schoßraum, vielmehr in der Gebärmutter ist der Ort der Kreativität beheimatet. Das ist unser Schöpfungsraum. Der Hararaum ist daher für die Entfaltung der Kreativität elementar. Unsere Stimme ist damit verbunden. Über bestimmtes Tönen mit Visualisierungen, Bewegungen und Atmung können wir unsere Energie anheben.

Die Stimme ist ein Schöpfungsinstrument!
Der Hals ist der Ort des Ausdrucks, der Sitz der Wahrheit. In der Gebärmutter erschaffen wir, entsteht Neues und ja, es wächst dort neues Leben heran und im Stimmapparat drücken wir diese Schöpfung aus. Beides gehört unweigerlich zusammen. Es braucht unbedingt den Ausdruck dieser Schöpfung. Damit aktivieren wir unsere Schöpfungskraft, unsere Kreativität kann sich entfalten. Die Stimme ist also immer bei Schöpfungsprozessen beteiligt. Ureinwohner der Aborigines sagen, dass der Gesang die Welt erschaffen hat. Die Stimme ist also ein Schöpfungsinstrument.

Das fasziale Netzwerk ist der Mikrokosmos und das Empfangsgewebe des Kosmos
Über den Gesang verbinden wir uns mit dem universellen Feld, dem Nullpunktfeld. Dies geschieht insbesondere, wenn wir  das fasziale Netzwerk in Vibration bringen.

Das Nullpunktfeld (universelle Feld) ist durchzogen mit einem Gitternetz durch das Licht, Energie und Informationen fließen. Genau das geschieht beim faszialen Netzwerk in uns auch. Für mich ist das fasziale Netzwerk das Parallelorgan zum Gitternetz im universellen Feld. Man könnte es auch als Mikrokosmos bezeichnen.

Inzwischen sagt man zu den Faszien auch, dass sie unser 6. Sinnesorgan sind. Die Faszien sind das Empfangsgewebe des Kosmos, der kosmischen Schwingungen und wenn wir sie über unsere Stimme in Vibration bringen, entstehen unglaublich hohe Frequenzen in unserem Stimmklang. Die Stimmbänder bestehen aus Faszien, der Stimmapparat ist reich damit ausgestattet, so dass er auch die Schnittstelle zum Kosmos ist. Klang verbindet zwischen den Welten.

Musik und Kunst verbindet die Welten miteinander, wenn wir uns als Gefäß dieser Schöpfung betrachten und uns zur Verfügung stellen, diese wunderbare, von Schönheit gekennzeichnete Schöpfung durch uns ausdrücken zu lassen, dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt. In allen Zellen, in jeder Pflanze, in jedem Stein, Wasser,… drückt sich diese unglaubliche Liebe aus, ist also von Kreativität gekennzeichnet.

Wenn wir das fasziale Gewebe über das Singen oder Tönen in Vibration bringen, erhöht sich unsere Körperschwingung innerhalb kürzester Zeit, um ein Vielfaches und es ist im Grunde ganz einfach. Wir müssen hier nicht nochmal durch Schmerz gehen oder stellen keine Fragen nach der Ursache. In einer Gruppe, die alle über das Tönen ihre Faszien in Vibration bringen, geschieht dies schnell und einfach. Schnell machen wir dann die Erfahrung von Verbindung mit uns selbst und dem großen Ganzen.

Co-Kreativität ist die Voraussetzung für den gesellschaftlichen Wandel
Das ist die ideale Voraussetzung, um nun in einer Gruppe das eigene kreative Potential zu entfalten, aber auch co-kreative Prozesse zu erleben. Bei der Stimm-Improphysis®, einer physiologischen Stimm-Improvisation machen wir in den Improphysis®-Seminaren genau das. Wir sind an gemeinsamen Schöpfungsprozessen beteiligt. Letztendlich zeigt uns diese Erfahrung, dass wir auch unser eigenes Leben selbst erschaffen können, wir Schöpfer und Schöpferinnen sind und unser Leben ein Kunstwerk ist. Über die Stimm-Improvisationen und Vibrationen der Faszien verbindet sich unsere Schöpferkraft mit der großen Schöpferin. Wir erleben uns als Teil eines Ganzen. Unsere Musik synchronisiert sich mit der Musik des Universums. Damit verbindet sich unsere eigene Kreativität mit der Kreativität des Universums und wir kommen nach Hause. Wir holen die Freude, die Lebendigkeit, die Vielfalt, das Individuelle, die Buntheit, die Neugierde, die Schönheit und unseren Forschergeist wieder zurück.

Unser System zerstört sich immer mehr selbst. Um ein neues System zu erschaffen, braucht es die Schöpferkraft, braucht es kreative Menschen. Dabei spielt die Co-Kreativität eine zentrale Rolle, die wir in der Improvisation üben und lernen können. Kreativität besitzt also eine große Macht, die in uns inne wohnt und die uns selbst und die Welt wandeln wird.

Es ist also kein Zufall, dass man den Künsten immer weniger Wert beimisst, dass man Musik und Kunst immer weniger fördert und damit die Kreativität der Menschen immer mehr einfrieren lässt. Es ist kein Zufall, dass der Kreativität so wenig Bedeutung beigemessen wird, dass den Künsten so wenig Wertschätzung zugesprochen wird. Aber, auch die Künste müssen sich wandeln, denn so wie wir sie jetzt erleben und begreifen, macht sie keinen Sinn. Es braucht daher Musiker und Künstler, die sich selbst wandeln und an die ursprüngliche Aufgabe der Künste erinnern – den göttlichen Funken zum Ausdruck zu bringen. Das ist Kreativität pur! Das ist Liebe pur!

Es sind die Künste, es ist die Co-Kreativität, die diesen Wandeln der Welt vollzieht.

Das Entfalten Deines kreativen Potentials ist also ein machtvolles Instrument, Dich selbst und andere zu befreien, die Liebe in Dein Leben zu holen und Dein Leben zu einem Kunstwerk zu machen. Wie das gelingt, zeige ich in der Fortbildung in Stimm-Improphysis® in der Du Dein kreatives Potential befreien kannst und co-kreative Prozesse übst und lernst, Dein Licht anzündest und an den göttlichen Funken erinnerst. Um meine Arbeit mit der Improphysis® kennenzulernen eignen sich auch wunderbar meine Improphysis®-Baisiseminare und Improphysis®-Retreats. Entscheidend dabei sind unter anderem, die Erfahrung von Gemeinschaft, nicht nur das eigene individuelle kreative Potential zu befreien, sondern das kollektive kreative Potential zu erfahren, welches diese Kraft um ein Vielfaches potenziert. Hinzu kommen Erfahrungen von Verbindungen mit sich selbst, der Gemeinschaft und dem großen Ganzen. Wir brauchen einander in der Zeit des Wandels.

Im Mai 2019, Iris Hammermeister

© Text: Copyright Iris Hammermeister
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